News 2023

Masur triumphiert beim Heimspiel in Oberhaching

 

Würdiger Schlussakt bei den TennisBase-Open in Oberhaching – In einem mitreißenden Finale am Sonntag vor prächtiger Zuschauerkulisse krönte sich Turnierfavorit Daniel Masur bei dem mit 15.000 US-Dollar dotierten Herrenturnier der ITF World Tennis Tour im Rahmen der DTB Internationals - presented by Wilson – zum Champion.

 

Die Erwartungen der zahlreichen Zuschauer an das Traumfinale mit dem topgesetzten TennisBase-Profi Daniel Masur und dem an Nr. 2 geführten Rudolf Molleker waren riesig und sollten von den beiden Protagonisten im gesamten Match durch attraktive und spannende Ballwechsel mehr als erfüllt werden. Dabei erwischte der 22-jährige Molleker, bestens eingestellt von seinem Trainer Benjamin Thiele, den besseren Start und konnte gleich im ersten Spiel seinem Gegner den Aufschlag abnehmen. Auch im weiteren Satzverlauf zeigte sich der Berliner, der in jungen Jahren im Internat der TennisBase zeitweise seine sportliche Heimat hatte, souverän und hatte beim Stand von 5:3 und Aufschlag seines Gegenübers zwei laufende Satzbälle. Nachdem der 28-jährige Masur diese abwehren konnte, wendete sich das Blatt. Mit einer Leistungssteigerung konnte der Bückeburger den Eröffnungssatz im Tiebreak mit 7:4 für sich entscheiden. Im zweiten Satz gaben sich beide Spieler bei eigenem Aufschlag keine Blöße. Somit musste auch dort die Entscheidung im Tiebreak fallen, wo der ehemalige Davis Cup-Spieler Masur mit 7:3 erneut die Oberhand behalten konnte. Mit dem 7:6, 7:6-Erfolg nach 1:42 Stunden Spielzeit sicherte sich Masur neben dem Titel der TennisBase-Open auch 15 Punkte für die ATP-Weltrangliste und 1.944 Euro Preisgeld.

 

Im Anschluss an die Begegnung kommentierte der glückliche Turniersieger: „Wir haben beide sehr gut aufgeschlagen, aber ich hatte das Gefühl, dass ich ein bisschen besser returniert habe. Zum Glück hat er meinen etwas schwächeren Start nicht ganz bis zum Ende des ersten Satzes ausnutzen können. Im Tiebreak des 2. Satzes hat er mir dann ein, zwei leichte Punkte gegeben, die mir sehr geholfen haben und bei einem so engen Match den Unterschied ausmachen. Insgesamt habe ich heute die Leistung gezeigt, die ich von mir erwartet habe, um ihn heute schlagen zu können.“

 

TennisBase weiterhin hervorragendes Pflaster für deutsche Nachwuchsprofis

 

Mit Champion Daniel Masur trägt sich bei der insgesamt siebten Auflage des ITF-Weltranglistenturniers der sechste deutsche Spieler in die Siegerliste ein. Bisher konnten sich neben Mats Moraing aus Essen (2016), dem Korntaler Dominik Böhler (2018) und Vorjahressieger Marvin Möller aus Hamburg auch die beiden bayerischen Spieler Robin Kern aus Nürnberg (2017) und der Münchner Jeremy Jahn (2015) den Titel in Oberhaching sichern. Welch große Bedeutung solche Turniere der internationalen Kategorie in unmittelbarer Umgebung für die deutschen Nachwuchsprofis hat, unterstreicht auch das glänzende Abschneiden zweier BTV-Spieler. Neben den beiden Finalisten genossen auch Jakob Schnaitter vom TC Ismaning und Luca Wiedenmann, die beide aus der Qualifikation bis ins Viertelfinale im Hauptfeld vordringen konnten, ihre sportliche Ausbildung vor ihrem Wechsel ans US-College in der TennisBase Oberhaching.

 

Positives Fazit des Turnierdirektors

 

Bei der Siegerehrung durfte Turnierdirektor Christoph Poehlmann vom ausrichtenden Bayerischen Tennis-Verband nach den in der Vorwoche durchgeführten Dunlop Bavarian Junior Winter Championships auf insgesamt zwei erfolgreiche Turnierwochen in der TennisBase Oberhaching zurückblicken. Neben den Sponsoren und dem Organisationsteam bedankte er sich bei den zahlreichen Zuschauern, die dem Finale einen würdigen Rahmen bereiten konnten.

 

 

Ergebnis Finale Einzel:

 

 

Daniel Masur (WTV) – Rudolf Molleker (TVN) 7:6 (4), 7:6 (3)

News vom 18.02.2023

Rein deutsches Finale bei den TennisBase Open

 

Die TennisBase Open unterstreichen weiter ihren Ruf als hervorragendes Pflaster für die DTB-Spieler - Am Samstag wurde neben den Halbfinals im Einzel auch das Doppelfinale bei dem mit 15.000 US-Dollar dotierten Herrenturnier der ITF World Tennis Tour im Rahmen der DTB Internationals - presented by Wilson – ausgetragen.

 

Molleker kämpft sich durch

 

Im ersten Einzel-Halbfinale forderte der an Nr. 2 gesetzte Rudolf Molleker mit Sascha Gueymard Wayenburg den Finalisten aus dem Vorjahr. Dem Berliner gelang gegen den 19-jährigen Franzosen das erste Break der Partie, musste aber den Aufschlagverlust zum zwischenzeitlichen 5:5-Ausgleich im Eröffnungssatz hinnehmen. In einem spannenden Tiebreak, in dem das Momentum mehrfach wechselte, setzte sich Molleker knapp mit 8:6 durch. Auch im 2. Satz zogen beide Spieler nach starken Aufschlägen ihr aggressives Grundlinienspiel auf, wobei der 22-jährige Molleker sich im weiteren Verlauf zahlreiche Breakchancen erspielen konnte. Nach dem vorentscheidenden Break im siebten Spiel gab sich der Bundesligaspieler des TC Bredeney bei eigenem Aufschlag keine Blöße und servierte gegen die Nr. 6 des Turniers zum 7:6, 6:3 nach 95 Minuten aus.

 

Im Anschluss an das Match kommentierte der Sieger: „Es war auf jeden Fall ein enger erster Satz. Beim Servieren zum Satzgewinn bei 5:4 habe ich dann ein bitteres Break bekommen, aber im Tiebreak war der Aufschlag wieder voll da. Im zweiten Satz habe ich dann besser gespielt und von der Grundlinie dominiert.“ Befragt nach seiner Belag-Umstellung aufgrund der kurzfristigen Teilnahme antwortete er: „Ich habe die letzte Woche noch komplett auf Sand trainiert, da ich eigentlich die Turniere in Antalya spielen wollte. Die ersten Matches waren schon sehr tough, aber ich denke insgesamt habe ich die Umstellung sehr gut gemeistert.“

 

Topfavorit Masur bezwingt Rosenkranz

 

In der rein deutschen Begegnung in der Runde der letzten Vier standen sich TennisBase-Profi Daniel Masur und der an Nr. 4 gesetzte Mats Rosenkranz aus Essen gegenüber. Nach ausgeglichenem Beginn nahm der topgesetzte Bückeburger seinem Gegenüber beim Stand von 3:3 zweimal in Folge das Aufschlagspiel ab und sicherte sich damit den Eröffnungssatz. Im zweiten Satz steigerte sich der 24-jährige Rosenkranz und hielt den zweiten Durchgang lange Zeit offen. Im zwölften Spiel fand der 28-jährige Masur noch einmal perfekte Lösungen gegen das offensive Spiel des aufschlagstarken Linkshänders und siegte nach 1:19 Stunden Spielzeit mit 6:3 und 7:5.

 

Das war sicherlich meine beste Leistung diese Woche. Bei diesem Match wusste ich auch am meisten was auf mich zukommt, denn ich kenne seinen Spielstil sehr gut. Ich habe mich heute sehr gut gefühlt, habe selber sehr gut aufgeschlagen und konnte dadurch immer Druck auf ihn bei seinen Aufschlagspielen ausüben“, so der ehemalige Davis Cup-Spieler. Befragt nach seinem Finalgegner Molleker ergänzte er: „Wir haben uns tatsächlich schon länger nicht mehr bei den Turnieren gesehen, aber wir kennen uns natürlich gut und ich weiß in etwa, womit ich zu rechnen habe. Ich denke, dass es ein enges Match wird, das definitiv von der Tagesform entschieden wird.“

 

Mit den Siegen von Masur und Molleker steht fest, dass auch bei der siebten Auflage des Turniers ein DTB-Spieler den Siegerpokal in die Höhe recken darf. Mit Ausnahme der Ausgabe im Jahr 2020, als der Tscheche Jan Satral triumphieren konnte, trugen sich ausschließlich deutsche Spieler in die Siegerliste ein.

 

Bayerisches Doppel schrammt knapp am Titel vorbei

 

Den Auftakt auf Court 1 machte heute das Finale im Doppel. Dort trafen der Wasserburger Jakob Schnaitter und Johannes Härteis aus Postbauer-Heng auf die britische Paarung Joshua Goodger/Joe Tyler. Nach einem schnellen 0:3-Rückstand kämpfte sich das bayerische Doppel im Eröffnungssatz noch einmal zurück und musste diesen erst nach verlorenem Tiebreak abgeben. Im zweiten Satz wendete sich das Blatt, indem die BTV-Paarung nach zwei Breaks den Satzausgleich herstellen konnte. In einem spannenden Match-Tiebreak setzte sich das Duo von der Insel schließlich knapp durch und besiegelte mit dem 7:6, 1:6, 10:7-Erfolg den Gewinn des Doppeltitels.

 

Schlussakt am Sonntag

 

Fortgesetzt werden die TennisBase Open am Sonntag mit dem Finale im Einzel, das in Oberhaching um 14 Uhr beginnt. Der Eintritt kostet 5 Euro, für Mybigpoint-Premiummitglieder ist der Einlass frei.

 

 

Ergebnisse:

 

Halbfinale Einzel:

 

Daniel Masur (WTV) – Mats Rosenkranz (TVN) 6:3, 7:5

Rudolf Molleker (TVN) - Sascha Gueymard Wayenburg (FRA) 7:6, 6:3

 

Finale Doppel:

Jakob Schnaitter (TC Ismaning)/Johannes Härteis (RPF) – Joshua Goodger/Joe Tyler (beide GBR) 6:7, 6:1, 7:10

 

 


News vom 17.02.2023

 

DTB-Spieler bei den TennisBase-Open weiter auf Erfolgskurs

Am Freitag wurden bei den mit 15.000 US-Dollar dotierten TennisBase-Open in Oberhaching die Viertelfinal-Matches im Einzel und die Halbfinals im Doppel ausgetragen. Mit drei deutschen Halbfinalisten im Einzel sind die Chancen auf einen erneuten Heimsieg bei dem Herrenturnier der ITF World Tennis Tour im Rahmen der DTB Internationals - presented by Wilson – mehr als intakt.

Masur kämpft sich durch

Den Auftakt auf Court 1 machte Topfavorit Daniel Masur. In seiner Viertelfinalbegegnung gegen den Berliner Robert Strombachs, der mit seiner zusätzlichen Staatsbürgerschaft im Davis Cup für Lettland an den Start geht, stand für den TennisBase-Profi die bislang schwerste Prüfung an. In einem Match auf durchgängig hohem Niveau setzte der 23-jährige Strombachs immer wieder seine harten Grundschläge gewinnbringend ein. Im elften Spiel gelang dem 28-jährigen Masur das vorentscheidende Break zum Gewinn des Eröffnungssatzes. Der zweite Satz gestaltete sich komplett ausgeglichen ohne Aufschlagverluste der beiden Spieler. Zur Überraschung der Zuschauer wandelte sich dort im entscheidenden Tiebreak das Bild komplett. Masur dominierte vom ersten Ballwechsel an und besiegelte ohne Punktverlust den 7:5, 7:6-Erfolg nach 1:43 Stunden Spielzeit.

Im Anschluss an das Match kommentierte der Bückeburger: „Ich bin sehr zufrieden, da ich heute viele Sachen umgesetzt habe, die ich mir vor dem Match vorgenommen habe. Mein Gegner, den ich bislang noch nie so stark spielen gesehen habe, hat es mir von Anfang an richtig schwer gemacht. Für ihn war es natürlich etwas leichter zu spielen, da kaum jemand von ihm den Sieg erwartet hatte. Zum Glück ist es mir in der Endphase beider Sätze gelungen, mein für heute bestes Tennis zu spielen. Es ist natürlich besonders schön, hier in meiner gewohnten Trainingsumgebung mal wieder ein Turnier spielen zu können. Da haben auch meine Trainer und Physios immer mal die Möglichkeit, bei meinen Matches zuzuschauen.“

Siegesserie der BTV-Qualifikanten gestoppt

Nach jeweils zwei Siegen in Qualifikation und Hauptfeld sollte der Siegeszug der beiden BTV-Spieler Jakob Schnaitter und Luca Wiedenmann zu Ende gehen. Gegen den an Nr. 6 gesetzten Sascha Gueymard Wayenburg, der im Vorjahr das Finale in Oberhaching erreichen konnte, warf der 26-jährige Schnaitter vom TC Ismaning noch einmal alles in die Waagschale. Im siebten Spiel gelang dem amtierenden Deutschen Meister sogar das erste Break der Begegnung, bis Ende des Satzes musste er aber zweimal sein Service zum Satzverlust abgeben. Im weiteren Verlauf übernahm der 19-jährige Franzose immer mehr die Kontrolle und siegte nach 93 Minuten mit 7:5 und 6:1.

Nicht weniger schwierig sollte sich die Aufgabe für den 24-jährigen Wiedenmann gestalten. Gegen den an Nr. 2 geführten Rudolf Molleker, der aufgrund der erdbebenbedingten Absage der Turniere in Antalya kurzfristig mit einer Wildcard ins Feld gelangt war, erwischte der Bundesligaspieler des TC Augsburg Siebentisch einen schleppenden Start und musste nach einem schnellen 0:3-Rückstand den Auftaktdurchgang abgeben. Im Anschluss konnte Wiedenmann, der ebenso wie Schnaitter vor seiner Ausbildung am US-College an der TennisBase Oberhaching trainierte, das Match ohne weitere Aufschlagverluste offenhalten und musste sich seinem 22-jährigen Gegner nach 96 Minuten mit 3:6, 6:7 beugen. Im Halbfinale trifft der Berliner Molleker auf den Schnaitter-Bezwinger Gueymard Wayenburg.

Rosenkranz siegt souverän

Als weiterer deutscher Spieler komplettiert der an Nr. 4 gesetzte Mats Rosenkranz das Halbfinale im Einzel. Gegen den niederländischen Qualifikanten Mick Veldheer, der im Match zuvor Lokalmatador Max Rehberg ausschalten konnte, dominierte der Essener von Beginn an mit seinem starken Aufschlag und kontrollierte durchwegs die Partie. Mit 89% gewonnener Punkte beim ersten Aufschlag servierte der 24-jährige nach 1:28 Stunden zum 6:3, 6:4-Erfolg aus. Im rein deutschen Halbfinale fordert der Linkshänder den topgesetzten Masur.

Bayerisches Doppel im Finale

Im Doppel-Halbfinale war der Bayerische Tennis-Verband mit zwei Paarungen vertreten. Dabei konnten der Wasserburger Jakob Schnaitter und Johannes Härteis aus Postbauer-Heng gegen TennisBase-Profi Liam Gavrielides und seinen schweizer Partner Mika Brunold mit 6:3, 4:6, 10:2 die Oberhand behalten. Im Finale wartet das britische Duo Joshua Goodger/Joe Tyler, das sich gegen Michael Weindl (TC Ismaning) und Edison Ambarzumjan (TC Aschheim) mit 7:5, 6:1 durchsetzen konnte.

Ausblick aufs Finalwochenende

Fortgesetzt werden die TennisBase Open am Samstag mit dem Finale im Doppel und den Halbfinal-Begegnungen im Einzel mit Spielbeginn ab 12 Uhr. Am Sonntag folgt das Finale im Einzel ab 14 Uhr. Eintritt am Finalwochenende kostet jeweils 5 Euro, für Mybigpoint-Premiummitglieder ist der Einlass frei.


Ergebnisse Viertelfinale Einzel:

Daniel Masur
(WTV) – Robert Strombachs (BB) 7:5, 7:6
Rudolf Molleker
(TVN) - Luca Wiedenmann (TC Augsburg Siebentisch) 6:3, 7:6
Mats Rosenkranz
(TVN) – Mick Veldheer (NED) 6:3, 6:4
Sascha Gueymard Wayenburg
(FRA) – Jakob Schnaitter (TC Ismaning) 7:5, 6:1

 

News vom 16.02.2023

Masur in Oberhaching weiter auf Titelkurs

 

Das Feld lichtet sich bei den mit 15.000 US-Dollar dotierten TennisBase Open in Oberhaching. Am Donnerstag wurden beim Herren-Turnier der ITF World Tennis Tour im Rahmen der DTB Internationals - presented by Wilson - die Achtelfinal-Matches im Einzel und die Viertelfinals im Doppel ausgetragen.

 

Weiterhin den Titel fest im Visier hat Topfavorit Daniel Masur. Nach dem deutlichen Auftaktsieg gegen seinen TennisBase-Kollegen Philip Florig sah sich der Bückeburger dem französischen Qualifikanten Tom Paris gegenüber. Mit einem Break im ersten Spiel startete der 26-jährige Masur perfekt ins Match und transportierte dieses mit souveränen Aufschlagspielen zum Gewinn des Eröffnungssatzes. Ohne Aufschlagverluste im weiteren Verlauf fiel die Entscheidung im 2. Satz im Tiebreak, in dem der Bundesligaspieler der TP HerzensSache Versmold den 6:4, 7:6-Sieg nach 1:44 Stunden Spielzeit fixieren konnte.

 

Schnaitter und Wiedenmann begeistern weiter

 

Nicht zu bremsen ist weiterhin Jakob Schnaitter vom TC Ismaning. Nachdem sich der amtierende Deutsche Meister erfolgreich durch die Qualifikation spielen und zum Hauptfeldauftakt den Titelverteidiger Marvin Möller ausschalten konnte, traf er in seinem Zweitrundenspiel mit Giovanni Oradini auf den Halbfinalisten vom Vorjahr. Von Beginn an überzeugte der 26-jährige Schnaitter mit seinem aggressiven Offensivspiel und sicherte sich in beiden Sätzen je einmal das Aufschlagspiel des an Nr. 3 gesetzten Italieners ohne selbst ein Break zuzulassen. Nach seinem 6:4, 6:4-Erfolg in 1:40 Stunden Spielzeit wartet in der Runde der letzten Acht der an Nr. 6 gesetzte Franzose Sascha Gueymard Wayenburg, der im Vorjahr das Finale in Oberhaching erreichen konnte.

 

Mit Luca Wiedenmann reitet ein weiterer bayerischer Qualifikant auf der Erfolgswelle. Gegen den an Nr. 7 gesetzten Sandro Kopp zog der 24-jährige Augsburger wieder sein solides Grundlinienspiel auf und verleitete den Österreicher zu entscheidenden Fehlern. Mit seinem insgesamt dritten Break, ohne sein eigenes Service abzugeben, beendete der Bundesligaspieler des TC Augsburg Siebentisch nach 85 Minuten das Match mit 6:3, 6:3

 

Rehberg unterliegt

 

Nicht seinen besten Tag hatte heute der Lokalmatador Max Rehberg. Nach seinem souveränen Auftritt gegen Kirill Kivattsev konnte der 19-jährige Landshamer im Match gegen den niederländischen Qualifikanten Mick Veldheer nicht an seine starke Leistung aus der Vorbegegnung anknüpfen. Nach schnellem Satzrückstand lag der TennisBase-Profi auch im zweiten Satz früh mit einem Break zurück. Anschließend bäumte sich der Teenager noch einmal auf und konnte seinem 26-jährigen Gegner den Aufschlag zum 3:3-Ausgleich abnehmen, musste sich aber letztlich nach 84 Minuten mit 2:6 und 4:6 geschlagen geben.

 

Weitere DTB-Profis siegreich

 

Mit Rudolf Molleker, Mats Rosenkranz und Robert Strombachs unterstrichen drei weitere deutsche Spieler die bisher positive Turnierbilanz aus Sicht des Deutschen Tennis Bunds. Im rein deutschen Duell gegen seinen Team-Kameraden vom TC Bredeney, Tom Gentzsch, musste Molleker über die volle Distanz gehen. Mit zwei Breaks im Entscheidungssatz stellte der 22-jährige Molleker die Weichen auf Sieg und bejubelte nach 1:52 Stunden seinen 6:4, 4:6, 6:2-Sieg. Im Viertelfinale sieht sich der an Nr. 2 gesetzte Berliner dem BTV-Spieler Luca Wiedenmann gegenüber.

 

Ebenfalls in die nächste Runde schaffte es der 24-jährige Rosenkranz. In seinem Match gegen Mika Brunold, der im Vorjahr die Dunlop Bavarian Junior Winter Championships in Oberhaching gewinnen konnte, startete der Essener furios mit einem schnellen Gewinn des Eröffnungssatzes. Im zweiten Satz fand der schweizer Teenager besser ins Match, konnte aber die 1:6, 4:6-Niederlage nicht mehr abwenden. In der Runde der letzten Acht trifft Linkshänder Rosenkranz auf den Rehberg-Bezwinger Mick Veldheer.

 

Starke Nerven in den entscheidenden Momenten zeigte Robert Strombachs. Gegen den slowakischen Qualifikanten Lukas Pokorny hatte der Berliner, der aufgrund seiner zusätzlichen Staatsbürgerschaft für Lettland im Davis Cup antritt, in beiden Sätzen im Tiebreak das bessere Ende für sich und triumphierte 7:6, 7:6 nach 2:10 Stunden Spielzeit. Im Viertelfinale fordert der 24-jährige den topgesetzten Daniel Masur.

 

Zwei bayerische Doppel im Halbfinale

 

Im Doppel-Wettbewerb hat der Bayerische Tennis-Verband um den Turniersieg noch zwei heiße Eisen im Feuer. Johannes Härteis aus Postbauer-Heng und Jakob Schnaitter vom TC Ismaning setzten sich in der rein-deutschen Viertelfinal-Begegnung gegen TennisBase-Profi Daniel Masur und den gebürtigen Münchner Jeremy Jahn mit 6:4 und 7:5 durch. Bereits gestern für das Halbfinale qualifiziert waren Michael Weindl (TC Ismaning) und Edison Ambarzumjan (TC Aschheim), die von der verletzungsbedingten Absage ihrer internationalen Gegner profitierten.

 

Ausblick

 

Fortgesetzt werden die TennisBase Open am Freitag mit den Viertelfinal-Begegnungen im Einzel und den Halbfinals im Doppel. Spielbeginn in Oberhaching ist ab 12 Uhr.

 

 

Ergebnisse Achtelfinale Einzel:

 

Daniel Masur (WTV) – Tom Paris (FRA) 6:4, 7:6

Jakob Schnaitter (TC Ismaning) – Giovanni Oradini (ITA) 6:4, 6:4

Luca Wiedenmann (TC Augsburg Siebentisch) – Sandro Kopp (AUT) 6:3, 6:3

Max Rehberg (BAD) – Mick Veldheer (NED) 2:6, 4:6

Rudolf Molleker (TVN) – Tom Gentzsch (TVN) 6:4, 4:6, 6:2

Mats Rosenkranz (TVN) – Mika Brunold (SUI) 6:1, 6:4

Robert Strombachs (BB) – Lukas Pokorny (SVK) 7:6, 7:6

 

Sascha Gueymard Wayenburg (FRA) – Dylan Dietrich (SUI) 6:3, 6:4

News vom 15.02.2023

Wiedenmann in Oberhaching weiter auf der Erfolgsspur

 

Es geht Schlag auf Schlag bei den TennisBase Open in Oberhaching - Am Mittwoch wurden beim mit 15.000 US-Dollar dotierten Herren-Turnier der ITF World Tennis Tour im Rahmen der DTB Internationals - presented by Wilson - die restlichen Matches der 1. Runde im Einzel und Doppel ausgetragen.

 

Weiter auf Erfolgskurs befindet sich Luca Wiedenmann, der im Teenageralter für fünf Jahre im Internat der TennisBase trainiert hatte. Nach seinen beiden hartumkämpften Siegen in der Qualifikation, in denen er mehrere Matchbälle abzuwehren hatte, traf der 24-jährige in seinem Auftaktmatch im 32er Hauptfeld auf den Italiener Marcello Serafini. Nach schleppendem Start, der sich in einem 0:3-Rückstand widerspiegelte, fand der Bundesliga-Spieler des TC Augsburg Siebentisch immer besser ins Match und schaffte die Wende zum 6:4, 6:3-Sieg in 69 Minuten. In der zweiten Runde trifft Wiedenmann auf den an Nr. 7 gesetzten Österreicher Sandro Kopp, der sich gestern gegen Sebastian Prechtel vom 1. FC Nürnberg durchsetzen konnte.

 

Im Anschluss an das Match kommentierte der zufriedene Sieger: „Am Anfang bin ich etwas nervös gestartet und hatte wohl etwas zu viel Respekt vor meinem Gegner. Mit dem ersten Break hat sich mein Selbstvertrauen immer mehr gesteigert und ich konnte mich immer auf meinen Aufschlag verlassen. Ich hatte immer ein gutes Gefühl, sobald ich länger in die Rallyes gekommen bin. Es ist für mich natürlich genial, hier vor meinen alten Coaches und Kumpels spielen zu können, denn ich war schon so lange nicht mehr hier. Gerade deshalb bedeutet es mir sehr viel, dass ich bereits einige Matches hier gewinnen konnte.“

 

TennisBase-Profis überzeugen

 

Keine Blöße gaben sich Lokalmatador Max Rehberg und Topfavorit Daniel Masur, die beide seit Jahren ihre sportliche Heimat in der TennisBase haben. In seinem Match gegen Kirill Kivattsev dominierte der 19-jährige Rehberg von Beginn an mit seiner schnellen Vorhand und stellte in beiden Sätzen mit jeweils zwei Breaks die Weichen frühzeitig auf Sieg. Ohne eigenen Aufschlagverlust triumphierte der Landshamer in 65 Minuten mit 6:2, 6:2. In der Runde der letzten 16 trifft die Nr.  5 des Turniers auf den niederländischen Qualifikanten Mick Veldheer.

 

Der 28-jährige Masur schaffte den Einzug in die nächste Runde mit dem Sieg im Base-internen Duell gegen der 19-jährigen Aschaffenburger Philip Florig. Der 28-jährige Masur nahm seinem couragiert spielenden Gegner insgesamt viermal den Aufschlag ab und vereitelte seinerseits alle drei Breakchancen zum letztlich glatten 6:3, 6:1-Erfolg nach knapp einer Stunde. In der nächsten Runde trifft der Bückeburger auf den französischen Qualifikanten Tom Paris.

 

DTB-Kaderspieler setzen sich durch

 

Weiterhin im Rennen sind die beiden DTB-Spieler Rudolf Molleker und Tom Gentzsch. Der 22-jährige Molleker, der auf dem Weg zum Turnier in Antalya am Berliner Flughafen unmittelbar vor dem Abflug stand, als das Turnier wegen der Erdbeben abgesagt werden musste, erhielt kurzfristig eine Wildcard und stand in seinem Auftaktmatch dem Italiener Luca Giacomini gegenüber. Trotz Break-Rückstand in beiden Sätzen kämpfte sich die Nr. 2 der Setzliste zurück und konnte sich jeweils den Tiebreak zum 7:6, 7:6-Erfolg in mehr als zwei Stunden sichern. In der Runde der letzten 16 trifft der zweimalige Grand Slam-Teilnehmer auf seinen Landsmann Gentzsch, der es in seinem Auftaktmatch mit dem Schweizer Mirko Martinez zu tun bekam. Insgesamt drei Mal konnte der 19-jährige seinen Gegner breaken, ohne sein eigenes Aufschlagspiel abgeben zu müssen. Nach 1:23 Stunden Spielzeit fixierte der Essener den Sieg mit 6:3 und 6:3.

 

Jahn und Härteis verlieren knapp

 

Mit Johannes Härteis aus Posbauer-Heng und dem gebürtigen Münchner Jeremy Jahn mussten sich zwei bayerische Spieler ihren internationalen Gegnern knapp geschlagen geben. In einem Marathonmatch, mit über drei Stunden Spieldauer, unterlag der 32-jährige Jahn, der die Premierenausgabe des Turniers im Jahr 2015 für sich entscheiden konnte, dem schweizer Teenager Dylan Dietrich trotz zweier mehr gewonnener Punkte. In einem dramatischen Tiebreak im Entscheidungssatz sah sich der Wahl-Düsseldorfer drei laufenden Matchbällen gegenüber, bevor er sich trotz anschließender eigener Matchbälle mit 5:7, 6:3. 6:7 beugen musste.

 

Ebenfalls nach drei Sätzen musste der 26-jährige Härteis die Segel streichen. Trotz einer 3:0-Führung im Entscheidungssatz hatte sein niederländischer Gegner Mick Veldheer, der sich erfolgreich durch die Qualifikation spielen konnte, im Duell der Linkshänder mit 3:6, 6:4, 6:4 das bessere Ende für sich.

 

Vorjahresfinalist bezwingt Ex-Champion

 

Nach dem gestrigen Aus von Titelverteidiger Marvin Möller und der heutigen Niederlage des Premierensiegers Jeremy Jahn, ist der Einzelwettbewerb auch für den Turniersieger von 2018 beendet. Nach einem spannenden Match mit 2:15 Stunden Spieldauer musste der 26-jährige Dominik Böhler dem Vorjahresfinalisten Sascha Gueymard Wayenburg zum 6:3, 6:7, 6:3-Sieg gratulieren. Als nächste Aufgabe wartet auf den an Nr. 6 gesetzten Franzosen der Schweizer Youngster Dylan Dietrich.

 

Ausblick

 

Fortgesetzt werden die TennisBase Open am Donnerstag mit den Zweitrundenbegegnungen im Einzel und Doppel. Spielbeginn in Oberhaching ist ab 12 Uhr.

 

 

Ergebnisse 1. Runde Einzel:

 

Luca Wiedenmann (TC Augsburg Siebentisch) – Marcello Serafini (ITA) 6:4, 6:3

Daniel Masur (WTV) – Philip Florig (BAD) 6:3, 6:1

Max Rehberg (BAD) – Kirill Kivattsev 6:2, 6:2

Rudolf Molleker (BB) – Luca Giacomini (ITA) 7:6, 7:6

Tom Gentzsch (TVN) – Mirko Martinez (SUI) 6:3, 6:3

Jeremy Jahn (BAD) – Dylan Dietrich (SUI) 5:7, 6:3, 6:7

Johannes Härteis (RPF) – Mick Veldheer (NED) 6:3, 4:6, 4:6

 

Dominik Böhler (WTB) – Sascha Gueymard Wayenburg (FRA) 3:6, 7:6, 3:6

News vom 14.02.2023

 

Schnaitter schlägt Titelverteidiger Möller bei den TennisBase Open

 

Hauptfeldauftakt bei den TennisBase Open im Rahmen der DTB Internationals presented by Wilson - Am Dienstag wurden beim Herren-Turnier der ITF World Tennis Tour, das mit 15.000 US-Dollar dotiert ist, die ersten Matches der 1. Runde im Einzel und Doppel ausgetragen.

 

Als Highlight des Tages wurde mit großer Spannung die Begegnung zwischen Titelverteidiger Marvin Möller (HAM) und dem amtierenden Deutschen Meister, Jakob Schnaitter (BTV), erwartet. Gerade im Hinblick darauf, dass sich die beiden vor Wochenfrist in der Auftaktrunde beim ITF-Turnier in Grenoble einen erbitterten Fight lieferten, in dem der 26-jährige Schnaitter nach drei engen Sätzen das bessere Ende für sich hatte, erhofften sich die Zuschauer auf den gut gefüllten Rängen eine erneut spannende Begegnung. Dabei erwischte der Spieler des TC Ismaning den besseren Start und konnte nach einer schnellen 3:0-Führung den Eröffnungssatz für sich entscheiden. Nach einem frühen Break des 24-jährigen Möller im zweiten Satz kämpfte sich Schnaitter zurück und besiegelte mit einer konzentrierten Leistung im Tiebreak den 6:3, 7:6-Erfolg nach 90 Minuten. In der 2. Runde wartet auf den ehemaligen College-Spieler der an Nr. 3 gesetzten Italiener Giovanni Oradini, der im Vorjahr in Oberhaching das Halbfinale erreichte und sich dort dem späteren Champion Möller geschlagen geben musste.

 

Im Anschluss an das Match kommentierte der Sieger: „Ich habe sehr gut in das Match reingefunden und mein Spiel voll durchgezogen. Ich musste dann ein paar schwierige Momente überstehen, aber rundum bin ich sehr zufrieden. Es ist schon ein großer Vorteil für mich, hier in der Base vor den Leuten zu spielen, die mich schon früher auf meinem Weg begleitet haben und mich auch jetzt tatkräftig unterstützen.“

 

Prechtel unterliegt

Mit dem 26-jährigen Sebastian Prechtel war ein weiterer bayerischer Spieler im Einsatz. In seinem Match gegen den an Nr. 7 gesetzten Sandro Kopp konnte der Spieler des 1. FC Nürnberg seinem Gegner einmal den Aufschlag abnehmen, während der Österreicher drei seiner vier Breakchancen verwerten konnte. Mit 6:3, 6:4 in 85 Minuten fixierte der 22-jährige Kopp den Einzug in die nächste Runde.

 

Rosenkranz dreht das Match

Im ersten Match auf Court 1 wurde die Nr. 4 des Turniers, Mats Rosenkranz (TVN), im rein-deutschen Duell von Liam Gavrielides (RPF) gefordert. Zu Beginn konnte der 19-jährige Gavrielides aus Ludwigsburg, der seit mehreren Jahren an der TennisBase Oberhaching trainiert, seinen Heimvorteil nutzen und sicherte sich mit solidem Tennis den Gewinn des ersten Satzes. Im weiteren Verlauf fand der 24-jährige Rosenkranz immer besser ins Match und dominierte mit seinen krachenden Aufschlägen und seinem druckvollen Grundlinienspiel. Nach 1:37 Stunden Spielzeit sicherte sich der Essener den 3:6, 6:0, 6:1-Erfolg und trifft in der nächsten Runde auf den schweizer Teenager Mika Brunold, der im letzten Jahr den Titel bei den Dunlop Bavarian Junior Winter Championships in Oberhaching erringen konnte.

 

Strombachs profitiert

Mit Robert Strombachs (BB) konnte ein weiterer deutscher Spieler einen Auftakterfolg verbuchen. Der Berliner, der zugleich auch die lettische Staatsbürgerschaft besitzt und dort als Davis Cup-Spieler antritt, verlor gegen den an Nr. 8 gesetzten Alexis Gautier den ersten Satz mit 4:6. Nach einer Leistungssteigerung erspielte sich der 23-jährige eine 5:2-Führung, ehe sich sein französischer Gegner beim Aufschlag verletzte und das Match aufgeben musste.

 

Bayerische Doppel siegen

Einen überzeugenden Auftakt lieferten die bayerischen Spieler im Doppel ab. Die TennisBase-Youngster Max Rehberg und Philip Florig bezwangen die tschechisch-slowakische Paarung Jakub Nicod/Milos Karol mit 6:4, 6:4, während Michael Weindl (TC Ismaning) und Edison Ambarzumjan (TC Aschheim) im rein bayerischen Doppel mit 7:6, 6:3 die Oberhand gegen Mark Wallner (TC Ismaning) und Luca Wiedenmann (TC Augsburg Siebentisch) behielten. Im ersten Doppel des Tages setzte sich TennisBase-Profi Daniel Masur zusammen mit dem gebürtigen Münchner Jeremy Jahn gegen die BTV-Juniors Sydney Zick (TC Dachau 1950) und Justin Engel (ATV 1873 Frankonia Nürnberg) mit 6:1, 6:2 durch.

 

Ausblick

Fortgesetzt werden die TennisBase Open am Mittwoch mit den restlichen Erstrundenbegegnungen im Einzel und Doppel. Spielbeginn in Oberhaching ist ab 12 Uhr.

 

Ergebnisse 1. Runde Einzel:

 

Jakob Schnaitter (TC Ismaning) – Marvin Möller (HAM) 6:3, 7:6

Sebastian Prechtel (1. FC Nürnberg) – Sandro Kopp (AUT) 3:6, 4:6

Mats Rosenkranz (TVN) – Liam Gavrielides (RPF) 3:6, 6:0, 6:1

Robert Strombachs (BB) – Alexis Gautier (FRA) 4:6, 5:2 Aufgabe

Gionanni Oradini (ITA) – David Pichler (AUT) 6:3, 6:3

Mika Brunold (SUI) – Peter Benjamin Privara (SVK) 6:0, 6:2

Tom Paris (FRA) – Jakub Nicod (CZE) 6:3, 7:5

Lukas Pokorny (SVK) – Andrea Guerrieri (ITA) 6:3, 4:6, 6:2

 

 

News vom 13.02.2023

Zwei BTV-Spieler kämpfen sich ins Hauptfeld der TennisBase Open

 

Fortsetzung des ITF-Double-Features in der TennisBase Oberhaching – Nach dem erfolgreichen Abschluss der Dunlop Bavarian Junior Winter Championships startete am Sonntag die Qualifikation der TennisBase Open. Das mit 15.000 US-Dollar dotierte Herren-Turnier der ITF World Tennis Tour im Rahmen der DTB Internationals -presented by Wilson- geht in seine bereits siebte Auflage.

 

Schnaitter überzeugend

 

Im 48 Spieler fassenden Feld der Qualifikation waren insgesamt 16 DTB-Spieler am Start, wovon insgesamt sieben den Bayerischen Tennis-Verband repräsentierten. Mit Jakob Schnaitter (TC Ismaning) und Luca Wiedenmann (TC Augsburg Siebentisch) gelang zwei bayerischen Spielern der Sprung ins Qualifikationsfinale. Nach einem glatten 6:0, 6:1-Erfolg gegen Andrej Nedic aus Bosnien und Herzegowina wartete dort auf den 26-jährigen Schnaitter eine schwerere Aufgabe. Gegen Victor Ernaelsteen aus Belgien, der seinerseits den in der Quali an Position 1 gesetzten Schweizer Damien Wenger bezwingen konnte, war das Match im Eröffnungssatz lange ausgeglichen, ehe der amtierende deutsche Meister mit dem Satzgewinn den entscheidenden Grundstein für den 7:5, 6:1-Erfolg legen konnte.

 

Wiedenmann behält die Nerven

 

Ebenfalls der Sprung ins Hauptfeld gelang dem 24-jährigen Wiedenmann. Nachdem sich schon sein Auftaktspiel gegen Marco de Rossi aus San Marino zu einem wahren Krimi entwickelte, den er mit 6:7, 7:6, 10:7 für sich entscheiden konnte, sollte sein Finalspiel in der Qualifikation nicht weniger dramatisch enden. Nach glatt verlorenem ersten Durchgang konnte der Augsburger den Satzausgleich herstellen und triumphierte in einem an Dramatik kaum zu überbietenden Match-Tiebreak mit zahlreichen Matchbällen auf beiden Seiten mit 1:6, 6:4 und 18:16. Nicht fürs Hauptfeld reichen sollte es für den dritten DTB-Starter im Qualifikationsfinale. Nach zwei Siegen unterlag der 22-jährige Lewie Lane (SLH) dem Italiener Andrea Guerrieri trotz Satz- und Break-Führung mit 7:5, 4:6, 6:10.

 

TennisBase-Profis beim Heimspiel am Start

 

Ihren Heimvorteil ausnutzen wollen im Hauptfeld vier Spieler, die seit vielen Jahren ihre sportliche Heimat in der TennisBase Oberhaching haben. Neben Top-Favorit Daniel Masur aus Bückeburg, der seine aufsteigende Form mit dem Turniersieg auf deutschem Boden beim MLP-Cup in Nussloch vor wenigen Wochen unter Beweis stellte, darf auch Max Rehberg als gesetzter Spieler zum Favoritenkreis gezählt werden. Dass sich der 19-jährige Landshamer auf heimischem Geläuf besonders wohlfühlt, unterstrich er im letzten Herbst mit seinem sensationellen Lauf bis ins Finale der Wolffkran Open by Tannenhof, wo er sein bisher bestes Resultat auf der ATP Challenger-Tour erringen konnte. Per Wildcard bietet sich Philip Florig aus Aschaffenburg und dem Ludwigsburger Liam Gavrielides die Möglichkeit zum Erspielen wichtiger Punkte für die Weltrangliste.

 

Ehemalige Champions kehren zurück

 

Dass die Vielzahl der Spieler die familiäre Atmosphäre und die reibungslose Organisation des Teams um Turnierdirektor Christoph Poehlmann vom ausrichtenden Bayerischen Tennis-Verband besonders zu schätzen wissen, unterstreicht die Tatsache, dass drei ehemalige Turniersieger erneut nach Oberhaching zurückkehren. Neben Vorjahressieger Marvin Möller (HAM) unternehmen auch Dominik Böhler aus Korntal, dem Champion von 2018, und der gebürtige Münchner Jeremy Jahn, der sich den Titel bei der Premierenausgabe 2015 sichern konnte, einen erneuten Anlauf. Mit Rudolf Molleker und Mats Rosenkranz (beide TVN), die an den Positionen zwei und vier geführt sind, hat der DTB im Rennen um den Turniersieg zwei weitere heiße Eisen im Feuer. Als weitere Starter vertreten neben Robert Strombach (BB) und Tom Gentzsch (TVN) auch die bayerischen Spieler Sebastian Prechtel (1. FC Nürnberg) und Johannes Härteis aus Postbauer-Heng die deutschen Farben. Aus internationaler Sicht möchten der französische Vorjahresfinalist Sascha Gueymard-Wayenburg und der italienische Halbfinalist Giovanni Oradini, die sich beide dem späteren Sieger Möller geschlagen geben mussten, ein gewichtiges Wort um den Titel mitreden.

 

Informationen zum Turnier

 

Das Einzel-Hauptfeld umfasst 32 Spieler, in der Doppelkonkurrenz gehen 16 Paare an den Start. Das Doppelfinale findet am Samstag statt (18.2.), das Einzelfinale am Sonntag (19.2., 14.00 Uhr). Die Spiele im Hauptfeld beginnen am Dienstag (14.2.). Zuschauer sind herzlich willkommen, der Eintritt ist bis zum Finalwochenende frei, am Samstag und Sonntag kostet ein Ticket 5.- Euro. Aktuelle Ergebnisse und Livestream finden sich auf der Turnierwebsite www.tennisbase-open.de.

 

 

Ergebnisse BTV-Starter Qualifikation:

 

1. Runde:

Erik Schießl (SC Uttenreuth) – Markus Malaszszak (GER) 6:4, 6:3

Justin Engel (ATV 1873 Frankonia Nürnberg) – Michael Glöckler (AUT) 4:6, 3:6

Sydney Zick (TC Dachau 1950) – Stijn Pel (NED) 5:7, 3:6

David Eichenseher (TC Rot-Weiss Gersthofen) – Federico Bertuccioli (ITA) 2:6, 2:6

Edison Ambarzumjan (TC Aschheim) – Andrew Rogers (USA) 6:3, 3:6, 4:10

 

2. Runde:

Jakob Schnaitter (TC Ismaning) – Andrej Nedic (BIH) 6:0, 6:1

Luca Wiedenmann (TC Augsburg Siebentisch) – Marco de Rossi (SMI) 6:7, 7:6, 10:7

Erik Schießl (SC Uttenreuth) – Mika Brunold (SUI) 6:7, 6:2, 10:3

 

3. Runde:

Jakob Schnaitter (TC Ismaning) – Victor Ernaelsteen (BEL) 7:5, 6:1

 

Luca Wiedenmann (TC Augsburg Siebentisch) – Adam Moundir (MAR) 1:6, 6:4, 18:16


News vom 19.01.2023

Die aktuelle Nummer 426 der Welt: BTV-Profi Max Rehberg
Die aktuelle Nummer 426 der Welt: BTV-Profi Max Rehberg

Weltklasse trifft sich bei den TennisBase Open 2023

 

Auch in diesem Jahr macht die ITF Men’s World Tennis Tour wieder Station in der TennisBase Oberhaching. Vom 12. bis 19. Februar 2023 wird die siebte Auflage des mit 15.000 US Dollar dotierten Turniers am Bundestützpunkt, der gleichzeitig auch Landesleistungszentrum des Bayerischen Tennis-Verbands ist, im Rahmen der DTB Internationals presented by Wilson ausgetragen.

 

Bisher erwies sich das Turnier als hervorragendes Pflaster für die aufstrebenden DTB-Profis. So konnten sich neben dem Essener Mats Moraing (2016) und Dominik Böhler aus Korntal (2018) mit dem Münchner Jeremy Jahn, dem Champion der Premierenausgabe 2015, und Robin Kern aus Nürnberg 2017 zwei BTV-Spieler in die Siegerliste eintragen.

 

Auch im Vorjahr durfte mit Marvin Möller ein weiterer deutscher Spieler den Siegerpokal im Einzel in die Höhe recken. Nach seinem Auftaktsieg gegen Lokalmatador Max Rehberg vor gut gefüllten Rängen spielte sich der Hamburger im 32er-Hauptfeld, bei dem insgesamt elf deutsche Spieler am Start waren, ohne Satzverlust ins Finale. In einem hochklassigen Endspiel triumphierte der 24-jährige vor prächtiger Kulisse in drei knappen Sätzen nach 2:37 Stunden Spielzeit gegen den französischen Teenager Sascha Gueymard-Wayenburg mit 6:3, 4:6 und 7:5.

 

TennisBase-Asse am Start

 

Neben zahlreichen Weltklassespielern dürfen sich die Zuschauer auch in diesem Jahr auf ein starkes Kontingent an DTB-Spielern im Rennen um den Turniersieg freuen. Mit dem Landshamer Max Rehberg, Philip Florig aus Aschaffenburg und dem Ludwigsburger Liam Gavrielides, die seit Jahren ihren Trainingsmittelpunkt an der TennisBase haben, möchten sich die lokalen Jungprofis beim Heimspiel von ihrer besten Seite zeigen und wichtige Punkte für die ATP-Weltrangliste sammeln.

 

„Auch in diesem Jahr ist das Turnier für diese Kategorie hervorragend besetzt und bietet unseren deutschen Spielern der zweiten und dritten Reihe eine ideale Plattform, um auf sich aufmerksam zu machen und internationale Erfahrung zu sammeln“, so BTV-Vizepräsident Dr. Peter Aurnhammer als Verantwortlicher für das Ressort Talentförderung und Leistungssport.

„Nachdem das Turnier auch von den internationalen Spielern bezüglich der Organisation immer höchstes Lob findet, rechne ich auch in diesem Jahr mit einem reibungslosen Turnierverlauf unter dem bewährten Organisationsteam um Turnierdirektor Christoph Poehlmann und ITF Supervisor Norbert Peick“.

 

Zuschauerinformationen

 

Das Einzel-Hauptfeld umfasst 32 Spieler, in der Doppelkonkurrenz gehen 16 Paare an den Start. Das Doppelfinale findet am Samstag statt (18.2.), das Einzelfinale am Sonntag (19.2., 14.00 Uhr). Die Spiele des 48er-Qualifikationsfelds starten am Sonntag (12.2.), das Hauptfeld beginnt am Dienstag (14.2.). Zuschauer sind herzlich willkommen, der Eintritt ist bis zum Finalwochenende frei, am Samstag und Sonntag kostet ein Ticket 5.- Euro.